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Cleopatra hat angeblich in ihnen gebadet. Liz Taylor bekam einmal eine der Größten geschenkt – und verlor sie. Als Holly Golightly, betörte Audrey Hepburn Millionen Kinobesucher mit einem dreireihigen Collier. Und wie geht Ihre Perlengeschichte?
Vielleicht haben Sie als Kind heimlich mit den Perlenkette Ihrer Mutter gespielt? Das waren vielleicht die klassisch zwei- oder dreireihigen Colliers und Armbänder, die bei jeder Bewegung klackerten und schimmerten. Dann freuen Sie sich bestimmt, dass genau diese Schmuckstücke echte Evergreens im Schmuckbereich sind. Vielleicht beginnt Ihre Liebe zu den schimmernden Schmuckstücken aber auch erst gleich, beim Blick in unser Sortiment. Wir wünschen Ihnen schon jetzt viel Freude beim Einkaufen. Mehr
Perlen schimmern in Creme, Grau, Rose und sogar mehreren Farben. Heute wissen wir, wie diese Farben – und natürlich auch, wie die Perlen entstehen. Lange Zeit war für die Menschen ein großes Rätsel, dass Muscheln – anscheinend aus dem Nichts – eine schimmernde, runde Kugel produzierten. Für viele Kulturen schien es logisch, dass die Muscheln nur „Überbringer“ dieser waren. Und dass die Perlen selbst einen ganz anderen Ursprung hatten.
Vor ungefähr zweitausend Jahren sagte man, Perlen wären Tautropfen, die in die Muscheln fielen, als diese für ein Sonnenbad an die Meeresoberfläche kamen. Eine andere Theorie hielt Perlen für hübsch geratene Gallensteine, die nur erkrankte Muscheln produzieren. Eine Theorie, die zum Glück wirklich sehr weit von der Wahrheit entfernt ist. Die Römer sprachen Perlen religiöse Bedeutung zu: Perlen waren für sie nichts anderes als die Tränen von Göttern, die im Inneren der Muschel erstarrt waren. Römer und Griechen nannten die Perle außerdem „magaritera“ – was soviel bedeutet wie „die Geliebte“. Und der Name Margarete kommt bei uns noch heute häufig vor. Wahrscheinlich sogar häufiger, als natürlich gewachsene Perlen.
Die weltweite Nachfrage wird schon seit 1920 durch professionelle Zuchten gedeckt. Das Geschäft ist nicht leicht und braucht viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl: Die hohen Anforderungen an Lüster, Form und Gewicht erfüllen oft nur 1,5% einer Ernte. Und im Allgemeinen kann man sagen, dass aus 25.000 eingesetzten Kernen nur 125 wirklich perfekte Perlen entstehen.hide information
Suchen Sie nach einem Armband, einem Ring, einer Kette oder Ohrringen? Perlenschmuck ist so vielfältig, dass die große Auswahl die Entscheidung manchmal nicht einfach macht. Falls Sie noch nicht nach konkretem Perlenschmuck suchen, lassen Sie sich doch von den verschiedenen Perlenarten und -größen inspirieren.
Süßwasserperlen zum Beispiel werden in Muscheln kultiviert, die in Seen, Flüssen oder Zuchtbecken leben. Sie sind häufig nicht ganz rund, denn in ihnen wächst das Perlmutt nicht um einen Nukleus herum. Das ist die winzige Perlmuttkugel, die bei der Zucht von Salzwasserperlen genutzt wird. Deshalb werden Süßwasserperlen auch nicht sehr groß – bestehen aber aus ganz besonders dichtem Perlmutt, das Perlenschmuck einen intensiven Schimmer gibt. Perlenschmuck aus Süßwasserperlen ist sehr filigran und farbenreich. Und auch preislich eine wirklich Alternative zu Südsee- oder Akoyaperlen. Wenn Sie gerade auf der Suche nach Brautschmuck sind, ein Collier, ein Diadem oder Ringe, dann sollten Sie vielleicht zuerst in dieser Kategorie nach Perlenschmuck suchen. Lieben Sie es edel und klassisch? Dann gefällt Ihnen mit Sicherheit unsere Kollektion an Perlenschmuck aus Akoyaperlen. Mehr
Die Zucht startet mit Mikrochirurgie: Maximal zwei Perlmuttkerne und ein wenig Mantelgewebe der Gelbmuschel werden in die Mutterauster implantiert. Die winzigen Zellen des Gewebestückchens werden später das nötige Perlmutt produzieren und den Kern Schicht um Schicht umschließen. Perlenschmuck aus diesen Perlen hat einen irisierenden Glanz und große Farbvielfalt: Akoyaperlen können nicht nur weiß- oder cremefarben sein, sondern bilden auch zarte Schattierungen von Rose, Gelb und sogar Grün. Ihr Durchmesser beträgt zwischen zwei und acht Millimetern. Man knüpft sie zu Strängen möglichst ähnlicher Qualitäten, aus denen später ganze Colliers oder solitärer Perlenschmuck entstehen. Auch in unserem Perlenschmuck-Sortiment finden Sie solche Stränge: Sie können also Ihr eigenes Collier zusammenstellen und von uns knüpfen lassen.
Perlenschmuck mit Luxusfaktor bieten wir Ihnen natürlich auch an. Südseeperlen sind Zuchtperlen – aber sie unterscheiden sich in einem ganz wesentlichen Punkt von anderen Arten: ihrer Größe. Acht bis 22 Millimeter Durchmesser können sie haben. Und Perlenschmuck aus echten Südseeperlen ist der teuerste und begehrteste weltweit. Auffallende Ringe, edle Armbänder oder Colliers aus weißen oder goldfarbenen Südseeperlen sind Klassiker, mit denen Sie jedem Outfit einen glamourösen Touch geben. Die hohe Perlmuttdichte der Südseeperle macht Perlenschmuck besonders farbintensiv und schenkt ihm einen zauberhaften Lüster. Er muss nicht aufbereitet oder nachbearbeitet werden, um Glanz und Farbe zu verbessern.
Einige besondere Südseeperlen der dunklen Sorte schillern in einem mehrfarbigen Pfauengrün: Tahitiperlen sind Südseeperlen, die in den Lagunen polynesischer Atolle in der schwarzlippigen Auster wachsen. Sie erreichen einen Durchmesser von bis zu 19 Millimetern. Perlenschmuck aus Tahitiperlen wird schon seit Jahrhunderten gefertigt: Mit Haifischzähnen und Blüten knüpfte man aus ihnen Tanzbänder oder machte sie den Göttern als Opfergabe zum Geschenk. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts werden Tahitiperlen in einem besonderen Prozess gezüchtet: An Kunststoffgirlanden können sich die Larven der Muschel festhalten und in Ruhe wachsen. Nach zwei bis drei Jahren sind sie groß genug für die Perlenschmuck-Zucht.
Die vielen Tönungen und Größen der verschiedenen Perlenarten machen die Kombinationsmöglichkeiten des Perlenschmucks zahlreich: Unterschiedliche Edelmetalle, Edelsteine und auch Korallen präsentieren Perlenschmuck immer von einer neuen Seite: mal elegant, mal verspielt, mal puristisch oder extravagant. Aber immer bezaubernd schön. Informationen ausblenden
Stellen Sie sich vor, Sie tragen Ihr Lieblingskleid: Passt dazu eine Perlenkette? Wenn ja, welche Farbe hat sie? Ist es eine klassisch lange Perlenkette oder kurzes Collier, in dem auch Silber, Weißgold oder Gelbgold verarbeitet sind? Wichtig ist auch der Anlass, zu dem Sie Ihre Perlenkette tragen möchten: Eine kleine Party bei Freunden oder ein Empfang, eine Hochzeit oder ein Opernbesuch? Perlenketten sind wie Kleidungsstücke – mit ihnen lässt es sich leicht in eine andere Rolle schlüpfen. Und damit Sie sich mit Ihrer Perlenkette ganz besonders wohl fühlen, lassen wir Ihnen die Entscheidung frei: Gefällt Ihnen eine der Ketten aus unserem Sortiment oder wünschen Sie sich ein von uns für Sie handgeknüpftes Einzelstück?
Perlenketten gibt es in ganz unterschiedlichen Formen. Welche schwebt Ihnen vor? Mit Sicherheit haben Sie schon die unterschiedlichsten Arten gesehen, oft fehlt aber der richtige Name. Vielleicht hilft Ihnen unsere Liste der häufigsten Perlenketten-Formen ein wenig weiter: Mehr
Das „Collier de chien“
Die Perlenkette mit dem klingenden Namen trägt man zur großen Robe, denn es ist von opulenter, edler Natur: Ein oder zwei Perlenstränge von maximal 35 Zentimetern Länge schmiegen sich eng an den Hals und betonen Schultern und Dekolletèe. Häufig sind nicht nur Perlen, sondern auch eingefasste Edelsteine oder Stege aus Gold oder Silber mit verarbeitet. Eine sehr feminine Art, eine Perlenkette zu tragen.
Die „Chute“
Bei einer Chute werden die Perlen zur Mitte hin größer. Verarbeitet werden meist Perlen von drei bis acht Millimetern Durchmesser, und die Perlenkette kommt insgesamt auf eine klassische Länge von 45 Zentimetern. Ein idealer Begleiter zu Blusen und Sommerkleidern.
Der „Choker“
Choker sind 35 bis 40 Zentimeter lang und durchaus alltagstauglich. Für diese Form der Perlenkette werden gern mittelgroße Akoyaperlen verwendet, die sowohl zum Abendkleid als auch zum Business-Outfit passen. Choker repräsentieren einen sportlichen Stil, denn sie haben etwas Unkompliziertes, Jugendliches an sich. Aber natürlich darf nach Lust und Laune kombiniert werden – also warum nicht eine solche Perlenkette zu einem ganz besonders extravaganten Kleid?
Der „Collar“
Ein Collar ist eine einreihige, sehr kurz getragene Perlenkette von etwa 33 Zentimetern Länge.
Er wirkt besonders mit großen Perlen ausgesprochen extravagant und macht sich sowohl zum Sommerkleid als auch zum schulterfreien Ballkleid gut.
Die BiB
Diese Perlenkette besteht aus mehreren Strängen unterschiedlicher Längen. Der kürzeste wird halsnah getragen, wodurch eine Wasserfall-Optik entsteht. Ein sehr feminines Schmuckstück.
Die „Princess“
Schon der Name verspricht einen glanzvollen Auftritt: Princess-Perlenketten haben die klassische im Handel erhältliche Länge von 45 bis 48 Zentimetern. Sie wirken ausgesprochen weiblich, sind aber nicht zu extravagant für den Alltag. Das ideale Quentchen Luxus zu Jeans oder Blazer.
Die „Matinee“
Wenn Sie eine Perlenkette suchen, die nicht nur ein Accessoire, sondern ein Hinkucker ist, dann empfehlen wir Ihnen die Matinee-Form. Diese Perlenketten sind 50 bis 60 Zentimeter lang und wahrhaft luxuriös. Eine Matinee aus Südsee- oder Tahitiperlen ist ein wirklich beeindruckendes Schmuckstück, dem man seinen Wert auch ansehen soll. Genießen Sie es!
Die „Opera“
Mit dieser Kategorie beginnen die ganz großen Aufritte: Zwischen 65 und 90 Zentimetern lang sind Perlenketten im Opera-Stil – und das ist lang genug, um sie doppelt zu tragen. Der Name sagt schon, dass diese Perlenketten zu großen gesellschaftlichen Anlässen getragen werden. Aber da es heute niemand mehr so genau nimmt, probieren Sie ruhig die Kombination zu Bluse und Jeans.
Queen, Sautoir und Rape
120 Zentimeter, über 120 Zentimeter und bis zu 2,50 Meter lang. Diese Perlenketten sind der Inbegriff von Luxus. Ab einer gewissen Länge arbeiten einige Hersteller mit eingesetzten Schließen, denn sonst würde die Masse der Perlen zu schwer für eine Schnur. Perlenketten dieser Länge sieht man nur selten. Umso sicherer sind Ihnen bewundernde Blicke und Komplimente zu so einem Stück.
Das ideale Kleid dazu ist wohl das kleine Schwarze. Von so viel Glanz sollte nichts ablenken – außer vielleicht die Trägerin selbst. Informationen ausblenden
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Diamant-Lexikon
Farbe Je weißer ein Diamant ist, um so höher ist sein Wert. Beginnend mit der Farbe „D“ (für hochfeines Weiß) bis hin zu „Z“ (für gelblich getönte Diamanten). Ein Diamant mit der Farbe „D“ strahlt daher am hellsten und ist die begehrteste Diamantfarbe. Die ersten drei Stufen „D“ „E“ und „F“ sind gänzlich farblos. „G“ „H“ „I“ werden noch als nahezu farblos zertifiziert und haben unserer Meinung nach das beste Preis/Leistungsverhältnis. Und zuletzt die günstigsten Farben „J“ „K“ „L“ „M“, die eine leichte Tönung aufweisen und daher einiges an Strahlkraft einbüßen.
Reinheit Fast alle Diamanten haben mehr oder weniger große, natürliche Merkmale, die man auch Einschlüsse nennt. Der Reinheitsgrad eines Diamanten sagt aus, wie viele Merkmale vorhanden sind und wie groß diese sind. Als Faustregel gilt: Je weniger Einschlüsse, um so kostbarer ist ein Diamant. Allerdings kann man nur unter einer Lupe mit 10-facher Vergrößerung den Unterschied zwischen einem „IF“ („internally flawless“, also lupenrein) und einem „VS1“ Diamant („very small inclusions“ sehr kleine Einschlüsse) nicht erkennen, d.h. augenscheinlich sehen Sie zwischen diesen beiden Qualitäten keinen Unterschied. Wirklich erkennbare Unterschiede in der Brillanz gibt es bei Diamanten der Reinheit „SI“ im Vergleich zu den Reinheiten „I1“ „I2“ oder „I3“. Diese „I-Qualitäten haben sichtbare Einschlüsse, die die Brillanz deutlich vermindern. Das Licht kann nicht mehr ungehindert reflektiert werden, daher „glitzert“ der Diamant einfach nicht mehr so schön. Wenn man den perfekten Diamanten haben möchte, so ist die erste Wahl der „lupenreine Diamant, FL oder IF“, bei dem man auch unter 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse mehr findet.
Fl - IF Lupenrein, ohne Einschlüsse.
VVS - VVS2 Bei 10-facher Vergrößerung sind „sehr sehr kleine Einschlüsse“ erkennbar.
VS1 - VS2 Bei 10-facher Vergrößerung sind „sehr kleine Einschlüsse“ erkennbar.
SI1 - SI2 Bei 10-facher Vergrößerung sind Einschlüsse leicht zu erkennen. Mit dem bloßen Auge allerdings nicht.
I1 - I3 Größere Einschlüsse, die auch ohne Lupe gut zu erkennen sind. „I3“ ist folglich die niedrigste Qualitätsstufe für Diamanten.
Gewicht Das Gewicht eines Diamanten misst man in Karat. Ein Karat entspricht exakt 0,2 Gramm. Je größer ein Diamant ist, um so seltener und wertvoller ist er. Der Wert eines Diamanten steigt exponentiell zu seiner Größe. Das Gewicht eines Halbkaräters entspricht genau der Hälfte eines 1,00ct großen Diamanten. Die Größe unterscheidet sich aber lediglich um 25%, weil der größte Anteil des Gewichts auf den unteren Teil, also auf die „Tiefe“ des Diamanten entfällt.
Schliff Diamanten werden in sehr vielen verschiedenen Formen geschliffen. Der beliebteste Schliff ist der Brillant-Schliff, sowie der Princess-Schliff und der Smaragd-Schliff.
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