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Wissenswertes über Melo-Melo Perlen.

Perlen von oranger Farbe, die ähnlich aussehen wie "Conch-Perlen", kommen aus den Voluten, Meeresschnecken der Familie Volutidae. Sie umfasst viele Gattungen und Arten, die wegen der Formen- und Farbenpracht gesammelt werden. Zu den Voluten, den sog. Baler Shells, gehören Arten, in denen Perlen von feiner Qualität entstehen können. Die Schnecken leben in warmen Meeren und zeichnen sich durch spindelähnliche, lang gezogene Gehäuse aus, die in Gelb-, Orange- und Rosatönen auftreten. Die Schalen können tiefe, längs verlaufende Riefen haben, die zu der Bezeichnung "Faltenschnecken" geführt haben.

An erster Stelle steht die in Südostasien vorkommende Melo melo. Sie ist hell orangefarbig und kann bis zu 23 cm lang werden. Sie lebt mit Vorliebe im Südchinesichen Meer an den Küsten von Vietnam, China und den Philipinen.

Melo melo bevorzugt schlammigen Boden in Tiefen bis zu 10 Meter. Sie ist nicht leicht aufzuspüren, und sie kommt auch nicht häufig vor. Umgangssprachlich wird sie als "Indian Volute" oder "Oange Volute Shell" bezeichnet.

Auch in anderen Schnecken der Gattung Melo können Perlen vorkommen. Zu nennen sind

1. Melo aethiopica. Sie sieht der "Indian Volute" ähnlich, wird auch etwa genauso groß. Sie kommt in Indonesien vor. Umgangssprachlich wird sie als "Crowned Baler Shell" bezeichnet, sie ist ähnlich selten anzutreffen wie Melo melo;

2. Melo umbilicatus Sowerby und Melo miltonis werden bis zu 30 cm lang, ihre Schalen sind auf der Außenseite dunkel gefleckt. Sie werden umgangssprachlich als "Heavy Baler" bzw. "Milton Baler" bezeichnet und kommen in flachen Küstengewässern von Westaustralien bis Neuguinea vor.

Perlen aus den Baler Shells, die sog. "Melo-Perlen", sind seltene Zufallsfunde und müssen, wenn sie groß, farbenschön und makellos sind, als wertvolle Raritäten betrachtet werden.

(Quelle: Elisabeth Strack "Perlen" 2001)