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Wissenswertes über Perlenform.

Da Perlen natürliche, organische Substanzen sind, können sie in vielfältigen Formen vorkommen, von denen viele einheitlich und interessant aussehen.

Runde Perlen, welche am häufigsten vorkommen, sind keinesfalls die einzige Form der bisher gefundenen Perlen. Sicher sind perfekt runde Perlen sehr selten und dadurch ist auch zu erklären, dass die mögliche Form einer Perle durch eine Anzahl vielfältiger Faktoren bestimmt wird, welche innerhalb der Muschel während des Entstehungsprozesses aufeinander treffen.

Z.B., nimmt die Perle meistens die Form des Perlenkerns (Teil des Gewebes, welches in das Muschelfleisch eingepflanzt wurde, um das Wachstum der Perle zu stimulieren) an. Falls der Kern nicht perfekt rund ist, kann es sein, dass auch die wachsende Perle diese Ungleichmäßigkeit annimmt.

Zudem spielt auch die Position der Perle innerhalb der Muschel eine bestimmende Rolle, was die spätere Form der Perle angeht. Falls die Perle sich an der Muschelwand entwickelt, erhält sie dadurch eine flachere Form auf dieser Seite.

Basierend auf die verschiedensten Charakteristiken unterscheiden Experten die Form einer Perle in drei große Kategorien:

Sphärisch, sind perfekt rund oder nahezu rund. Dies ist die klassische Perlenform, die allgemein bekannt ist.

Symmetrisch, ausgewogen und gleiche, reguläre Form. Falls man diese Perle in der Mittetrennt,würde jeder Teil ein Spiegelbild der anderen sein.

Barocke Formen sind eher irregulär oder abstrakt. Innerhalb dieser drei Kategorien unterscheidet man in sieben weiteren Grundformen:

Rund--Runde, perfekt kugelförmige Perlen, also eine Form, die man am ehesten mit Perlen in Verbindung bringt. Wegen Ihrer Seltenheit bei Naturperlen sind diese Perlen äußerst wertvoll.

Nahezu rund--Diese Perlen sind nicht perfekt rund. Sie sind leicht abgeflacht oder gedehnt, sind aber noch beinahe perfekt, sodass man sie noch als kugelförmig klassifiziert.

Oval--Diese Perlen sind, wie der Name schon sagt, oval geformt. Ovale Perlen werden als symmetrische Perlen klassifiziert.

Button--Buttonperlen sind bis zu einem gewissen Grad abgeflacht, welches sie ähnlich aussehen lässt wie ein Knopf oder eine Scheibe. Diese Perlen werden oft zu Ohrringen verarbeitet und dann die flachere Seite auf die Halterung setzt.

Tropfenform--Tropfenförmige Perlen sind geformt wie Birnen oder Tränentropfen. Diese Perlen können entweder lang oder kurz sein, abhängig von den Gesamtproportionen. Aus dieser Perlenform werden attraktive Ohrringe oder Ohrhänger hergestellt. Es ist eine symmetrische Form.

Halb-Barock--Diese Perlen haben eine etwas unregelmäßige Form, z.B., eine Perle, die man möglicherweise als Oval-, Knopf- oder Tropfenperle bezeichnen würde, welche aber von Natur aus nicht symmetrisch geformt ist. Halb-barocke Perlen fallen unter die Kategorie barocke Form.

Barock--Diese Perlen sind weder symmetrisch noch gleichmäßig in ihrer Form. Sie können sehr abstrakt, ähnlich wie ein Kreuz oder eine Stange aussehen. Barocke Perlen fallen unter die Kategorie „Barock“.

Innerhalb dieser Kategorien und Bezeichnungen können viele Variationen auftreten. Einige Perlen z.B., haben Furchen oder Ringe, die sie umrahmen. Diese Perlen kennt man als circelt Perlen. Dieses Adjektiv kann im Zusammenhang mit der ursprünglichen Form genannt werden, um die Perle besser beschreiben zu können, wie z.B., „rund umringt“ oder „oval umringt“.

Die Form einer Perle ist eine von vielen Faktoren, welcher bei der Festlegung sehr wichtig ist und natürlich auch auf ihren Wert Einfluss hat. Generell sind runde und nahezu runde Perlen die wertvollsten ihrer Art, aber auch wegen ihrer Rarität. Symmetrische Formen sind eigentlich immer erstrebenswerter als barocke Formen. (Quelle: www.perlen-info.com)