Rare Kostbarkeiten - Ein bezauberndes Zusammenspiel winziger Zufälle: Ein Fremdkörper dringt ins Muschelinnere ein, wird abgekapselt und Schicht für Schicht entsteht eine Perle, die in Form und Farbe einzigartig ist. Nur in 20 von 8.000 doppelschaligen Muschelarten kann sie überhaupt wachsen. Und nur wenige Perlen werden groß und regelmäßig genug, um später ein Schmuckstück zu sein. Bis es soweit ist, vergeht ein Zeitraum von zwei bis acht Jahren: Schicht um Schicht ummantelt die Auster ein Stück Gewebe oder einen implantierten Kern mit weißem oder farbigem Perlmutt.
Je mehr feine Schichten sich bilden, desto stärker ist der Glanz einer Perle. Dieser Lüster ist eines der Qualitätsmerkmale, nach denen eine Perle beurteilt wird. Farbe und Größe sind außerdem leicht abhängig von der Wassertemperatur – und ganz maßgeblich von der Mutterauster: Die große schwarzlippige Auster zum Beispiel, bildet die bis zu 19 mm großen, dunklen Tahitiperlen. Akoyaperlen hingegen wachsen in deutlich kleineren Muscheln – und sind deshalb maximal 8 mm groß.
Die ersten gezüchteten Perlen entstanden übrigens schon im fünften Jahrhundert nach Christus: Chinesische Mönche setzen kleine Buddha-Figuren in das Muschelinnere ein, wo sie nach und nach mit Perlmutt überzogen wurden. Eine religiöse oder andere tiefe Symbolik ist in der Geschichte der Perle häufig anzutreffen – seit Jahrhunderten gilt sie in vielen Kulturen als Zeichen von Reinheit, Weisheit und Schönheit. Und in Indien außerdem für Kinderreichtum. Auch in der deutschen Sprache findet sich noch manche Reminiszenz: Römer und Griechen nannten die Perle margarita – der gleiche Ausdruck wie für „die Geliebte“. Der Name Margarete kommt bei uns noch heute recht häufig vor. Wahrscheinlich sogar häufiger, als natürlich gewachsene Perlen. Die weltweite Nachfrage nach Perlen wird schon seit 1920 durch professionelle Zuchten gedeckt. Das Geschäft ist nicht leicht und braucht viel Erfahrung und Fingerspitzengefühl: Die allerhöchsten Anforderungen an Lüster, Form und Gewicht erfüllen oft nur 1,5% einer Ernte. Und im Allgemeinen kann man sagen, dass aus 25.000 eingesetzten Kernen nur 125 wirklich perfekte Perlen entstehen. Deshalb sind auch Zuchtperlen etwas ganz Besonderes. Selbst die, die nicht ganz rund sondern barock, flach oder mit unebenen Oberflächen gewachsen sind: Erfahrene Juweliere und Züchter komponieren aus ihnen Perlenstränge, die gerade wegen ihrer Eigenarten ganz besonders schön sind. Wie besonders das Gefühl ist, eine dieser Raritäten zu tragen, wissen Sie vielleicht schon bald selbst: Entdecken Sie unsere beeindruckende Auswahl an Perlen und Perlen-Schmuck – selbstverständlich immer mit Echtheits-Zertifikat und Garantie.
(Mo-Fr 8.30 - 17.30 Uhr
Sa 9.00 - 16.00 Uhr)
Kostenlose Hotline für Beratung und Bestellungen
International:
00352-26721877
» Faxbestellung

Bei LunaPearls stehen Ihnen alle Zahlungsmöglichkeiten offen, auch der Kauf auf Rechnung Mehr
Helfen Sie uns, noch besser zu werden: mit Lob, Kritik oder Ideen.
mit international anerkannten Zertifikaten wie GIA, HRD, IGI oder EGL (WICHTIG: Aufgrund der strengen Bewertungskriterien sind Diamanten mit diesen Expertisen generell DEUTLICH WERTVOLLER).
Finden Sie Ihren Wunsch-Diamanten aus einer Auswahl von mehreren Tausenden. Mit unserem komfortablen Tool filtern Sie bequem nach Ihren Vorgaben wie z.B. nach Form, Karat, Farbe oder Reinheit. Und dies kinderleicht durch das Aktivieren der Kontrollkästchen und durch Bewegen der virtuellen Schieber. Ein erklärendes Diamant-Lexikon finden Sie weiter unten auf dieser Seite.
Diamant-Lexikon
Farbe Je weißer ein Diamant ist, um so höher ist sein Wert. Beginnend mit der Farbe „D“ (für hochfeines Weiß) bis hin zu „Z“ (für gelblich getönte Diamanten). Ein Diamant mit der Farbe „D“ strahlt daher am hellsten und ist die begehrteste Diamantfarbe. Die ersten drei Stufen „D“ „E“ und „F“ sind gänzlich farblos. „G“ „H“ „I“ werden noch als nahezu farblos zertifiziert und haben unserer Meinung nach das beste Preis/Leistungsverhältnis. Und zuletzt die günstigsten Farben „J“ „K“ „L“ „M“, die eine leichte Tönung aufweisen und daher einiges an Strahlkraft einbüßen.
Reinheit Fast alle Diamanten haben mehr oder weniger große, natürliche Merkmale, die man auch Einschlüsse nennt. Der Reinheitsgrad eines Diamanten sagt aus, wie viele Merkmale vorhanden sind und wie groß diese sind. Als Faustregel gilt: Je weniger Einschlüsse, um so kostbarer ist ein Diamant. Allerdings kann man nur unter einer Lupe mit 10-facher Vergrößerung den Unterschied zwischen einem „IF“ („internally flawless“, also lupenrein) und einem „VS1“ Diamant („very small inclusions“ sehr kleine Einschlüsse) nicht erkennen, d.h. augenscheinlich sehen Sie zwischen diesen beiden Qualitäten keinen Unterschied. Wirklich erkennbare Unterschiede in der Brillanz gibt es bei Diamanten der Reinheit „SI“ im Vergleich zu den Reinheiten „I1“ „I2“ oder „I3“. Diese „I-Qualitäten haben sichtbare Einschlüsse, die die Brillanz deutlich vermindern. Das Licht kann nicht mehr ungehindert reflektiert werden, daher „glitzert“ der Diamant einfach nicht mehr so schön. Wenn man den perfekten Diamanten haben möchte, so ist die erste Wahl der „lupenreine Diamant, FL oder IF“, bei dem man auch unter 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse mehr findet.
Fl - IF Lupenrein, ohne Einschlüsse.
VVS - VVS2 Bei 10-facher Vergrößerung sind „sehr sehr kleine Einschlüsse“ erkennbar.
VS1 - VS2 Bei 10-facher Vergrößerung sind „sehr kleine Einschlüsse“ erkennbar.
SI1 - SI2 Bei 10-facher Vergrößerung sind Einschlüsse leicht zu erkennen. Mit dem bloßen Auge allerdings nicht.
I1 - I3 Größere Einschlüsse, die auch ohne Lupe gut zu erkennen sind. „I3“ ist folglich die niedrigste Qualitätsstufe für Diamanten.
Gewicht Das Gewicht eines Diamanten misst man in Karat. Ein Karat entspricht exakt 0,2 Gramm. Je größer ein Diamant ist, um so seltener und wertvoller ist er. Der Wert eines Diamanten steigt exponentiell zu seiner Größe. Das Gewicht eines Halbkaräters entspricht genau der Hälfte eines 1,00ct großen Diamanten. Die Größe unterscheidet sich aber lediglich um 25%, weil der größte Anteil des Gewichts auf den unteren Teil, also auf die „Tiefe“ des Diamanten entfällt.
Schliff Diamanten werden in sehr vielen verschiedenen Formen geschliffen. Der beliebteste Schliff ist der Brillant-Schliff, sowie der Princess-Schliff und der Smaragd-Schliff.
*Preise inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten | Luna Pearls auf Facebook
