Zeitloser Schimmer- Schon im 5. Jahrtausend vor Christus hat die Menschheit Silber verarbeitet. Es kam aus den Minen von Laurion, knappe 50 Kilometer südlich der Stadt Athen. Das Silber-Vorkommen war so groß, dass Assyrer, Goten, Ägypter, Römer und auch Germanen dort ihren Bedarf nach dem Edelmetall deckten. Und der war immens:
Zeitweise wurde der Wert von Silber sogar höher geschätzt als der von Gold – auch aufgrund seiner edlen Optik. Der kühl schimmernde Glanz brachte ihm in der Antike den Namen „Mondmetall“ ein – denn frisch abgeschiedenes Silber reflektiert unglaubliche 99,5% des sichtbaren Lichts. Und auch heute schätzt man an Silberschmuck die pure, edle Optik: Ringe, Ohrringe, Ketten oder Armbänder aus Silber lassen sich leicht kombinieren und passen sich jeder Mode – und auch jeder Farbe – ganz einfach an. Nach welchem Stil suchen Sie gerade? Von zart und filigran bis hin zu geradlinig, groß und auffallend: Bei uns finden Sie alle Trends. Und selbstverständlich ist Silber auch ein perfekter Partner für Tahiti-, Südsee-, oder Süßwasserperlen.
Ein kleiner Tipp am Rande: Wenn Sie ein paar einfache Pflegehinweise beachten, haben Sie an Ihrem Silber lange Freude. So sollten Sie Silberschmuck nach dem Tragen in einem luftdichten Kästchen aufbewahren – zum Beispiel in dem Schmucketui, in dem es von uns geliefert wird. Denn Silber oxidiert leicht und bekommt mit der Zeit schwarze Verfärbungen. Silberschmuck mit Perlen oder Steinen sollten Sie von Zeit zu Zeit sanft mit einem Silberputztuch abreiben. Auch ein Silberpflegebad kann helfen, doch sollten Sie es nur bei Schmuckstücken verwenden, die nicht mit Steinen oder Perlen besetzt sind – sie würden unter dem chemischen Prozess leiden. Und das wäre wirklich schade um die schönen Stücke in unserer Kollektion.
Es gibt aber noch mehr Spannendes über Silber zu berichten: Das Weißmetall ist ausgesprochen selten – es steckt nur in 0,0000079 Prozent der Erdkruste. Allerdings muss es nicht mühsam von anderen Mineralen getrennt werden: Silber kommt meist in gediegener Form vor, also „am Stück“ und relativ rein. Sogar hier in Deutschland gab es eine ganze Zeit lang nennenswerte Minen: Bei Goslar im Harz und Freiberg in Sachsen holte man Silber aus dem Berg. Größter Produzent des Mittelalters waren aber die Österreicher, die 80% des am Markt erhältlichen Silbers lieferten. Der Wert des Edelmetalls fiel erst, als auch Spanien, Amerika und Japan auf den Markt drängten. Plötzlich war das Angebot so groß, dass die Preise beträchtlich absackten. Heute haben sie sich wieder stabilisiert, was auch daran liegt, dass die weltweite Förderung sich erneut auf einige wenige Länder beschränkt: Peru, Bolivien und Nord- und Südamerika. Und die Preise werden weiter steigen: Mehrere Studien haben ergeben, dass die Silber-Vorkommen nur noch 29 Jahre reichen werden. Ein wirklich guter Grund, noch jetzt in echten Silber-Schmuck zu investieren. Also viel Freude beim Entdecken!
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Diamant-Lexikon
Farbe Je weißer ein Diamant ist, um so höher ist sein Wert. Beginnend mit der Farbe „D“ (für hochfeines Weiß) bis hin zu „Z“ (für gelblich getönte Diamanten). Ein Diamant mit der Farbe „D“ strahlt daher am hellsten und ist die begehrteste Diamantfarbe. Die ersten drei Stufen „D“ „E“ und „F“ sind gänzlich farblos. „G“ „H“ „I“ werden noch als nahezu farblos zertifiziert und haben unserer Meinung nach das beste Preis/Leistungsverhältnis. Und zuletzt die günstigsten Farben „J“ „K“ „L“ „M“, die eine leichte Tönung aufweisen und daher einiges an Strahlkraft einbüßen.
Reinheit Fast alle Diamanten haben mehr oder weniger große, natürliche Merkmale, die man auch Einschlüsse nennt. Der Reinheitsgrad eines Diamanten sagt aus, wie viele Merkmale vorhanden sind und wie groß diese sind. Als Faustregel gilt: Je weniger Einschlüsse, um so kostbarer ist ein Diamant. Allerdings kann man nur unter einer Lupe mit 10-facher Vergrößerung den Unterschied zwischen einem „IF“ („internally flawless“, also lupenrein) und einem „VS1“ Diamant („very small inclusions“ sehr kleine Einschlüsse) nicht erkennen, d.h. augenscheinlich sehen Sie zwischen diesen beiden Qualitäten keinen Unterschied. Wirklich erkennbare Unterschiede in der Brillanz gibt es bei Diamanten der Reinheit „SI“ im Vergleich zu den Reinheiten „I1“ „I2“ oder „I3“. Diese „I-Qualitäten haben sichtbare Einschlüsse, die die Brillanz deutlich vermindern. Das Licht kann nicht mehr ungehindert reflektiert werden, daher „glitzert“ der Diamant einfach nicht mehr so schön. Wenn man den perfekten Diamanten haben möchte, so ist die erste Wahl der „lupenreine Diamant, FL oder IF“, bei dem man auch unter 10-facher Vergrößerung keine Einschlüsse mehr findet.
Fl - IF Lupenrein, ohne Einschlüsse.
VVS - VVS2 Bei 10-facher Vergrößerung sind „sehr sehr kleine Einschlüsse“ erkennbar.
VS1 - VS2 Bei 10-facher Vergrößerung sind „sehr kleine Einschlüsse“ erkennbar.
SI1 - SI2 Bei 10-facher Vergrößerung sind Einschlüsse leicht zu erkennen. Mit dem bloßen Auge allerdings nicht.
I1 - I3 Größere Einschlüsse, die auch ohne Lupe gut zu erkennen sind. „I3“ ist folglich die niedrigste Qualitätsstufe für Diamanten.
Gewicht Das Gewicht eines Diamanten misst man in Karat. Ein Karat entspricht exakt 0,2 Gramm. Je größer ein Diamant ist, um so seltener und wertvoller ist er. Der Wert eines Diamanten steigt exponentiell zu seiner Größe. Das Gewicht eines Halbkaräters entspricht genau der Hälfte eines 1,00ct großen Diamanten. Die Größe unterscheidet sich aber lediglich um 25%, weil der größte Anteil des Gewichts auf den unteren Teil, also auf die „Tiefe“ des Diamanten entfällt.
Schliff Diamanten werden in sehr vielen verschiedenen Formen geschliffen. Der beliebteste Schliff ist der Brillant-Schliff, sowie der Princess-Schliff und der Smaragd-Schliff.
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